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Das ganze Jahr hindurch gibt es frische Früchte: staudengereifte Ananas, Laranjas (Orangen) und Limões (Zitronen), würzige Bananen, Maracujás (Passionsfrüchte) und vieles mehr. Die Jahreswende beschert die köstliche Annona (Cherimoya, Annona cherimola) und die Tamarillo (Baumtomate, Cyphomandra betacea). Ab Mitte Februar erntet man die herzhaften Nêsperas (Mispeln, Mespilus germanica) und sehr gute Figos (Feigen, Ficus carica) im September. Vor allem in Caloura reifen schmackhafte Weintrauben; überwiegend wird daraus der Vinho de cheiro gekeltert, der unseren Geschmack nicht immer trifft. Von der mittleren Azorengruppe kommen jedoch gute Weine, die den zahlreich angebotenen portugiesischen Weinen vom Festland in nichts nachstehen. Dazu gibt es viele köstliche Käsesorten aus einer gesunden Milchwirtschaft; die Kühe der Azoren kennen keine Kuhställe. Der Fischreichtum des Azorenarchipels bürgt für frischen, preiswerten Fisch und delikate Meeresfrüchte.
Bei Wanderungen durch Feld und Flur, Täler und Auen braucht man sich nicht vor giftigen Tieren oder vielen Insekten zu fürchten – es gibt sie nicht.
Wir haben viele schöne Plätze auf der Welt gesehen. Aber aus gutem Grund haben wir gerade die Azoren und hier Caloura mit seinem besonderen Mikroklima an der Südküste der Insel São Miguel als zweiten Wohnsitz ausgewählt. Wir haben seit über 30 Jahren mehrfach alle Inseln bereist und in Wort und Bild und in Audiovisionsschauen darüber berichtet. Alle neun Azoreninseln haben ihren Reiz. São Miguel aber wurde sehr schnell zur Lieblingsinsel. Ausschlaggebend waren die Vielfalt der Landschaften, die Thermalquellen und die gute Infrastruktur sowie das besondere Klima um Caloura.
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